Die Bewertung

Die Diplomfeier ist vorbei und die Arbeit ist bewertet. Man glaubt es kaum, doch unsere Arbeit bekam eine glatte 6.0 und wurde zusätzlich als beste Diplomarbeit im Bereich Informatik ausgezeichnet. Moni und ich bekamen dafür eine 160BG HD der Noser AG 🙂

Sollte jemand Interesse an der Arbeit haben, kann er diese in den nächsten Tagen unter http://sourceforge.net/projects/datamagus herunterladen. Die Arbeit ist dort komplett unter GNU/GPL verfügbar.

Spezieller Dank
Ich möchte es mir nicht nehemn lassen, den Personen zu danken, die uns bei der Arbeit unterstützten.

  • Renat Zgraggen: Danke fürs Korrekturlesen und die Gipfeli/Sandwitches.
  • Dieter Zgraggen: Danke, dass wir deinen Drucker kostenlos benutzen durften, um die insgesamt ca. 1400 Seiten auszudrucken.
  • Beni Schwitter: Danke fürs Logo, die Hilfe beim Installieren von Monis Lapi nach dem Crash und Unterstützung im Adobe InDesign fürs Poster.
  • Bernadette Bättig: Danke fürs Korrekturlesen bis 3.00 Uhr morgens und die Hilfe für die fixe Hardwarebeschaffung der defekten HD von Monis Laptop.
  • Markus Bättig: Danke für deine Sofort-Hilfe beim Crash von Monis Notebook und Rettung der Daten.
  • Alle, die wegen der Diplomarbeit zu kurz kamen oder ihre Prioritäten verschieben mussten.

Diplomausstellung

Kleiner Nachtrag für alle Interessierten. Die Diplomausstellung findet an kommenden zwei Daten statt:

  • Freitag, 30. November 2007: 13.30 bis 20.00 Uhr
  • Samstag, 1. Dezember 2007: 10.00 bis 16.00 Uhr

It´s over!

So, in dieser Nacht haben wir die Diplomarbeit ausgedruckt, die CDs gebrannt und um 8.30 Uhr gehts ab zum „Binder“. Ganze 197 Seiten Konzept und ein paar kleine Zusatzdokumente von vielleicht 60 Seiten zusammen. Ufff, das war ja ein chrampf! Um 16.30 Uhr ist Abgabe und dann ist die Sache endgültig durchgestanden. Dann geht es ab in die „Beiz“.

Danke fürs lesen und ade.

PS: Die Software wird zukünftig als Open Source unter GNU GPL auf sourceforge zu finden sein.

Everything that has a beginning has an end

Tja, die letzte Woche ist vor fast einer Stunde angebrochen… Die Software selber ist beinahe fertig. Nur noch Kleinigkeiten und Winzigkeiten. Mal hier was, mal da was. Diese Woche werden wir uns um die Nach-Dokumentation der Implementation und des Quellcodes kümmern. Das wir nochmals heftig viel Arbeit geben… Heftig viel! Zudem müssen wir die Sachen auch noch ausdrucken, binden und CDs brennen.

Die Software hat sich dahergehend verändert, dass noch ein paar Korrekturen an der Architektur durchgeführt wurden. Auch Attribute auf Beziehungen können nun modelliert werden. Zudem können wir jetzt auch noch physikalische Datentypen mappen und mit den generatorspezifischen Eigenschaften extrem guten und genauen SQL resp. ODL generieren. Und wie komplex diese ganze Geschichte ist, zeigen folgende Screenshots, in welchen wir das Schulbeispiel einer Uni abgebildet und erweitert haben.

Uni-Beipiel in Chen logisch gezeichnet. Man beachte die Attribute auf Beziehungen: Screenshot
Uni-Beispiel automatisch in OO konvertiert: Screenshot
Uni-Beispiel automatisch in Relational konvertiert: Screenshot
Uni-Beispiel mit Postgre Generator erzeugt. Wo und wie die PKs und FKs und anderen Sachen generiert werden, können über den Options-Tab noch eingestellt werden:
Screenshot

Für alle LOC-Interessierten:
Hier kann man sehen, dass sich im Hintergrund doch einiges zum letzten Artikel mit der LOC-Tabelle getan hat!

Number of lines of code: 25648
Number of directive lines: 1538
Number of empty lines: 3258
Number of comment lines: 3944
Number of empty comment lines: 717
Total number of lines: 35105

So, schluss für heute, muss pennen!

Wie die Zeit vergeht

Heute morgen hab ich um 9.15 die erste Zeile Code geschrieben – zwei mal auf die Uhr geschaut – und schon ist es wieder tiefe Nacht. Einfach unglaublich, wie die Zeit vergeht – doch was ist das schon im Vergleich zur Ewigkeit…

Heute jedenfalls sind wir wieder ein grosses Stück voran gekommen. Ein paar der Hauptprobleme und Sorgen konnten wir (hoffenlich endgültig) lösen. Dafür mussten wir jedoch nochmals ein bisschen über die Bücher und ein paar recht komplexe Teile der Software umschreiben. Doch nach dem Motto „The Time is now“, haben wir die Erkenntnis angenommen und den heutigen Tag, als big bad redesign Tag klassifiziert. Könnte vielleicht irgend jemand der Microsoft mitteilen, dass man per default Events auf einer Klassen nicht zum Serialisieren benutzen sollte! Himmelarsch nochmal! Na egal, immerhin kann man sie über die Meta-Angaben auf eine Geissart ausschalten. Nun ists vorbei und bei mir tummeln sich momentan nur noch ein paar (wahrscheinlich) triviale Refresh-Pröblömchen rum… also nichts weltbewegendes.

Mehr Sorgen machen wir uns noch um die Dokumentation der ganzen Geschichte. Erschwerend kommt hinzu, dass Microsoft Word mit Dokumenten über 100 Seiten langsam Probleme bekommt. Meines Erachtens sicher irgend eine magische Grenze… eine Art #define START_PAGES_PROBLEM_COUNT = 100 oder so. 🙂

Na egal, irgendwie kriegen wir das schon hin. Hoffentlich werden die Dozenten resp. die kommenden Studenten und User dieser „Lernsoftware“ unser Aufwand zu würdigen wissen *grins*.